Konfirmanden-Infoabend

am Mittwoch den, 24. Februar 2021 um 19.30 Uhr

Am Samstag, den 26. Juni 2021 startet die neue Konfirmandenzeit in der Ev. Kirchengemeinde Dortelweil.

Alle interessierten Jugendlichen, welche jetzt die 7. Klasse besuchen, sind herzlich eingeladen.Die Taufe oder Kirchenmitgliedschaft werden für die Teilnahme nicht vorausgesetzt.

Am Infoabend selbst sind ausdrücklich die Eltern mit ihren Jugendlichen eingeladen. Es stellen sich Pfarrer Johannes Misterek zusammen mit seinem Team vor. Über den Ablauf, die Inhalte und Termine der Konfirmandenzeit wird ein erster Überblick gegeben. Alle uns bekannten Adressaten werden schriftlich zu diesem Abend eingeladen.

Gerne können sich alle Interessierten, die kein Einladungsschreiben erhalten haben, bereits jetzt schon im Gemeindebüro per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden.

Allen Interessenten werden dann rechtzeitig die Zugangsdaten für das Zoom-Meeting übermittelt.

Exerzitien Fastenzeit 2021

Exerzitien in der Fastenzeit 2021

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Wir laden Sie herzlich ein, an den Exerzitien zur diesjährigen Fastenzeit teilzunehmen.

Das Motto lautet dieses Jahr „Zwischenräume" und lädt ein, Gott in den Geschehnissen des eigenen Lebens neu zu entdecken und mehr wahrzunehmen. Schöpferische Ruhe genießen, ein Bibelwort betrachten, beten: das sind Grundelemente von Exerzitien, die gerade in dieser fordernden Zeit der Pandemie unserem Leben eine neue Ausrichtung geben können.

Die Treffen sind geplant jeweils am Donnerstagabend vom 18. Februar bis 25. März, jeweils 19.30 bis 21.00 Uhr. Die Treffen finden in mittlerweile bewährter Weise via Zoom statt. Die Treffen werden von Britta Laubvogel und Pfr. Johannes Misterek geleitet. Es stehen 20 Plätze zur Verfügung.

Weitere Informationen und Hinweise zur Anmeldung finden Sie hier: Anmeldung Exerzitien 2021 (PDF)

 

Israel-Rundbrief

von Martina Faltinat

Frau Martina Faltinat, Mitglied unserer Gemeinde, hat im September 2020 ihren Freiwilligendienst für die "Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e. V." (ASF) aufgenommen. Auf unserer Webseite veröffentlichen wir Ihren Rundbrief, in dem sie über Ihren Dienst berichtet. Sie können Rundbrief auch direkt über Frau Faltinat per E-Mail erhalten, bitte wenden Sie sich an Pfr. Misterek.

Mehr über Frau Faltinat lesen Sie hier: Selbstvorstellung von Martina Faltinat im Aug. 2020 (PDF)

Gestaltung des Gottesdienstes am Israel-Sonntag, Aug. 2020, von Pfr. Misterek und Frau Faltinat: 
Predigt zum Israel-Sonntag in Dortelweil, Entsendung in den Freiwilligendienst von "Aktion Sühnezeichen", 16. Aug. 2020 (PDF)

Beiträge des Rundbriefs

01.09.2020, Rundbrief Nr. 2 - Aktion Sühnezeichen Friedensdienste - Die Projekte

18.09.2020, Rundbrief Nr. 3 - Rosch HaShana (Jüdisches Neujahrsfest)

3.10.2020, Rundbrief Nr. 4 - Erntedank, Laubhüttenfest

16.10.2020, Rundbrief Nr. 5 - Jerusalem

27.10.2020, Ein Frage

1.11.2020, Rundbrief Nr. 6 - Fotografische Eindrücke aus Jerusalem

17.11.2020, Rundbrief Nr. 7 - Lebensmittelpreise

2.12.2020, Adventsgrüße

9.-12.12.2020, Rundbrief Nr. 9 - Advent und Chanukka

19.12.2020, Rundbrief Nr. 10 - Interview zur Arbeit der Freiwilligen im BBY

20.12.2020, Rundbrief Nr. 11 - "Hereinspaziert"

31.12.2020 Alles Gute ...

22.01.2021 - Einladung zur Zoom-Andacht anläßlich des Holocaust-Gedenktages

06.02.2021 Corona-Impfung und Lockdown, Eindrücke von Weihnachten und Neujahr und die Geschichte von Berti Schutz

21.02.2021 Rundbrief Nr. 15 - Quarantäne - trotz Impfung!?


21.02.2021

Viele Grüße aus Jerusalem ...

sende ich euch allen, Martina

Rundbrief Nr. 15 - Quarantäne - trotz Impfung!? (PDF, hier online lesen)



6.02.2021

Viele Grüße aus Jerusalem ....

sende ich euch  und danke allen, die bei unserem virtuellen Gedenken dabei waren, über 100 Teilnehmer*innen waren es, und danke besonders denen, die mir/uns eine Rückmeldung gegeben haben.
 
Einige von euch fragten nach der Geschichte von Berti Schutz, die ich an dem Abend  vorgetragen habe. Ich sende sie euch im Anhang mit.
 
Ich bin seit einigen Tagen etwas angeschlagen, weil ich am vergangenen Donnerstag zum 2.Mal gegen Corona geimpft wurde. Auch nach dem 1.Schuss gab es Nebenwirkungen wie bei einer beginnenden Erkältung plus Schmerzen im Arm. Ich hoffe, dass ich morgen wieder wohlauf bin, denn morgen früh um 7 Uhr endet der 3.Lockdown hier in Israel. Warum? Denn die Zahlen sind noch nicht gut, noch nicht beruhigend. Aber hier im Lande wird ja 24 Stunden lang geimpft - oder soll ich besser sagen wurde ... denn die Jüngeren, die jetzt dran wären, wollen nicht. Sie wollen aber auch nicht die Regeln des Lockdown befolgen. Jetzt sind wir mal gespannt, was das gibt.
 
Ich freue mich, dass ich geimpft werden konnte, der israelische Staat hat für mich bezahlt, er hält mich wohl für sozial wichtig, auf jeden Fall ist das billiger als wenn ich als Teil der Risikogruppe mich anstecke und behandelt werden müsste. In acht Tagen sollte mein Impfschutz voll ausgebildet sein und vielleicht ... kann ich dann doch noch im Altersheim arbeiten. Auf jeden Fall kann ich mit Impfschutz und ohne Lockdown Berti in Tel Aviv besuchen. Das habe ich heute schon mit ihr besprochen.
 
Im Anhang schicke ich euch ein paar Impressionen meines Weihnachts-und Neujahrsfestes in Israel. Zum Winterwetter in Deutschland passen diese Erinnerungen. Hier ist es zwar in den Häusern noch eiskalt und draußen zeitweise auch, aber ein leiser Frühlingshauch überzieht die Jerusalemer Berge - mitten im Februar, nein Anfang Februar erwacht der gelbe Sauerklee, wächst die Malve und heute habe ich in einer windstillen Ecke, ganz verschämt, der Betrachterin fast abgewandt eine blühende Stockrose gesehen.

Herzliche Grüße aus Jerusalem, shabbat shalom (das sagen die Juden vor dem Schabbat, ich sag's für euch als Sonntagsgruß) und leila tov (gute Nacht)
Martina
 
 

22.01.2021
Einladung zur Zoom-Andacht anläßlich des Holocaust-Gedenktages

27 Januar Einladung

Boker tov, guten Morgen und Shalom,

am 27. Januar 2021 jährt sich die Befreiung des Konzentrations-und Vernichtungslagers Auschwitz zum 76. Mal.

ASF Israel und die Erlöserkirche in Jerusalem laden Sie und Euch zu einer Gedenkandacht via Zoom ein.

Die Andacht beginnt um 18 Uhr deutscher Zeit (19.00 israelische Zeit), einloggen könnt ihr euch ab 17:45 Uhr über einen Link. 

Im Anschluss an die Andacht bieten wir Gespräche via zoom an und freuen uns über eine rege Teilnahme.

Herzliche Grüße aus Jerusalem

Martina

31.12.2020 Alles Gute ...

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... zum Neuen Jahr wünsche ich euch!

Gesundheit, Geduld, gute Gedanken und Gaben, gegenseitige Unterstützung und natürlich Glück ... das alles möge euch 2021 beschert werden ... wie Erdbeeren im Dezember, die mir hier in Tel Aviv zum Neuen Jahr aufgetischt wurden, duftend, frisch, süß, in Israel gewachsen.

Ich danke euch nochmals für eure Unterstützung, euer Interesse, eure Briefe, Rückmeldungen und Ermutigungen in den vergangenen Monaten und freue mich auf eure weitere Begleitung im neuen Jahr. 

Seit Weihnachten bin ich in Tel Aviv, wo ich hoffte, noch vor dem 3.Lockdown mit meinen Zeitzeuginnen, vor allem mit Berti, die hier in einem Altersheim lebt, direkt sprechen zu können. Ein paar Tage lang klappte das, dann begannen die Kontaktbeschränkungen, sodass wir uns jetzt nur noch per Telefon verständigen können. Ich hoffe, euch bald einen ersten Teil der Geschichte von Bertis Flucht aus Frankfurt und ihre Ankunft in Tel Aviv schicken zu können.

Gespräche und Ausflüge mit Orly, Moshe und Ehud, Besuch bei Eli, Wanderungen am Strand, Fahrradtouren durch die Stadt und entlang der Strandpromenade nach Jaffa sind möglich. Sport ist erlaubt, unbeschränkte Kilometer, auch ohne Maske, zu Zweit kann man spazieren gehen oder auf einer Bank sitzen, nicht weit von der eigenen Wohnung, mit Maske. In meiner kleinen Ferienwohnung bin ich für mich allein, Abstand ist gewahrt, aber nicht zu weit vom Meer und von den Freundinnen und Freunden. Es ist sonnig, 20-23 Grad mittags, abends wird es kühl und das Meer ist mir mittlerweile zu kalt zum Baden.

"Wird das ein seltsamer Abend für dich?", fragte mich Ehud heute am Telefon. Ja und nein. Es ist merkwürdig, wenn man diese Feiertage gewöhnt ist und hier in Israel feststellt, dass sie keine oder fast keine Rolle spielen ... Silvester sowieso nicht und das jüdische Neue Jahr hat hier schon im September angefangen. Allerdings feiern wohl viele junge Jüdinnen und Juden den Übergang zum neuen Jahr nach dem gregorianischen Kalender auch sehr gerne, was ich nachher mal überprüfen werde. Knallereien gab es bisher keine, aber auf die müsst ihr in diesem Jahr ja auch verzichten, ihr Armen ...!

Guten Rutsch, euch allen, was nichts mit Ausrutschen in Eis und Schnee zu tun hat, sondern auf das Hebräische "rosch" zurückgeht, was "Anfang" bedeutet.

Also, einen guten Anfang euch allen, bleibt gesund, vorsichtig und zuversichtlich und ergreift, wenn ihr könnt, die Möglichkeit der Impfung. Es könnte sein, dass ich bald eine Einladung dazu bekomme, da hier jetzt schon alle über 60jährigen dran sind.

Herzliche Grüße, diesmal aus Tel Aviv, sendet euch Martina

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20.12.2020, Rundbrief Nr. 11 - "Hereinspaziert"
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19.12.2020, Rundbrief Nr. 10 - Interview zur Arbeit der Freiwilligen im BBY

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9.-12.12.2020, Rundbrief Nr. 9 - Advent und Chanukka

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2.12.2020, Adventsgrüße

Jerusalem, 1.12.2020

Boka Tov, guten Morgen ,

herzliche Adventsgrüße aus Jerusalem sende ich euch.

Am vergangenen Donnerstag stand ich plötzlich vor diesem Weihnachtsbaum, der vor dem Eingang des YMCA in Jerusalem aufgebaut worden war. War es nur dieser unerwartete Anblick oder was war der Grund für diese Freude, die ich plötzlich spürte? Ich blieb stehen, lächelte den Baum an und sprach sogar mit ihm: "Hey, was machst du denn hier?" Ja, was wohl? Das YMCA ist eine internationale, christliche Organisation, die hier mitten in Jerusalem ein Hotel, eine Konzerthalle, ein Fitnessstudio, einen Kindergarten und unsere "Blaue Tür" in diesem sehr großen, sehr bekannten Gebäude hat. Während ich da stand und mich freute, sah ich, dass der gesamte Eingangsbereich des YMCA adventlich gestaltet ist. Sogar ein Adventskranz fehlt nicht.

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Eingang vom YMCA mit Blick aufs King David Hotel auf der anderen Straßenseite

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Vom Turm soll die Aussicht wunderbar sein - leider immer noch geschlossen!

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Und das ist die blaue Tür des YMCA, hinter der sich unser Projekt "Die Blaue Tür" befindet.

Dazu und zu meinen beiden anderen Projekten schreibe ich euch im nächsten Patenbrief ausführlicher.

Herzliche Grüße aus Jerusalem, Martina


17.11.2020, Rundbrief Nr. 7 - Lebensmittelpreise

Guten Abend,

viele Grüße aus Jerusalem und alles Gute für diese schwierigen Wochen. Der Lockdown in Israel war sehr streng und sehr lange, aber er hat gute Wirkungen - die Zahl der Ansteckungen geht langsam runter.

Bis bald, Martina

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1.11.2020, Rundbrief Nr. 6 - Fotografische Eindrücke aus Jerusalem

Guten Abend,
neue Nachrichten aus Jerusalem, diesmal nur einige fotografische Eindrücke von gestern.

Herzliche Grüße
Martina

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27.10.2020, Ein Frage

Guten Abend und Schalom,

zu später Stunde (hier ist es jetzt schon 22 Uhr) habe ich eine Frage an euch:
wie ich euch schon schrieb, arbeite ich hier in Jerusalem auch am Yad Ben Zwi. Dort gibt es unter anderem eine Forschungsstelle für die Geschichte der Juden in Nordafrika während des 2.Weltkrieges.

Ich habe dort zwei Aufgaben:
Ich lese deutschsprachige Dokumente aus dieser Zeit, versuche sie zu verstehen und einzuordnen, sie auf Englisch zusammenzufassen und dann nach bestimmten Kriterien zu archivieren. Das geschieht alles am Computer, auch die Originaldokumente sind größtenteils digitalisiert.

Außerdem und vor allem soll ich dem Institut helfen, neues Quellenmaterial zu finden. Die Historiker/innen am Ben Zwi möchten gerne Feldpostbriefe, Tagebuchaufzeichnungen, Fotos, d.h. subjektive Eindrücke der in Nordafrika eingesetzten Wehrmachtssoldaten bzw. Truppen der sog. Einsatzkommandos finden, um dadurch mehr über die Akteure auf der deutschen Seite zu erfahren: Wer waren sie, welche Einstellungen brachten sie mit, wie wirkte der Einsatz in Nordafrika auf sie, gab es Veränderungen im Laufe der Zeit, gab es persönliche Kontakte zur Bevölkerung ...?

Es ist immer besonders schwierig, solche persönlichen Dokumente zu finden. Sie sind für den persönlichen Gebrauch bestimmt und werden entsprechend aufbewahrt. Naheliegend ist im Zusammenhang mit dem verlorenen Krieg und der Entnazifizierung nach 1945, dass vieles vernichtet oder gut weggepackt wurde ... über die Verdrängung von Krieg, Verbrechen, Holocaust und eigener Verantwortung hat sicher jede/r von uns schon nachgedacht. Aber vielleicht ist manches noch da und wäre zu finden, falls man danach sucht. Es geht den Forscher/innen um Einblicke in die subjetive Sicht und Lage der Soldaten, nicht um Anklage, Verurteilung, Entschädigung...

Daher möchte ich euch fragen, ob ihr von euren Vätern, Großvätern, Urgroßvätern ... anderen Verwandten, vielleicht auch Freunden und Bekannten solche Dokumente habt oder finden könntet, wenn ihr danach fragt und sucht.

Was meint ihr dazu? Ich bin gespannt auf eure Antworten.

Bis dahin wälze ich einige Bücher zu dem Thema, durchforste Archive, befrage das Internet und darf nun endlich etwas mehr von Jerusalem kennenlernen.

Bis bald, viele Grüße und gute Nacht

Schalom, Martina


16.10.2020, Rundbrief Nr. 5 - Jerusalem

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3.10.2020, Rundbrief Nr. 4 - Erntedank, Laubhüttenfest

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26.09.2020, Rundbrief - Corona Lockdown in Jerusalem

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18.09.2020, Rundbrief Nr. 3 - Rosch HaShana (Jüdisches Neujahrsfest)

Guten Abend und viele Grüße aus Israel,
zum jüdischen Neujahrsfest Rosch haShanah, sende ich die besten Grüße und shana tova, alles Gute zum neuen Jahr

Martina

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01.09.2020, Rundbrief Nr. 2 - Aktion Sühnezeichen Friedensdienste - Die Projekte

Herzliche Grüße sende ich aus Jerusalem

und füge meinen Rundbrief bei, der alle aktuellen Informationen über meine Vorhaben hier in Israel enthält.

Durch die Pandemie hatte sich einiges verändert und leider müssen wir mit weiteren Veränderungen rechnen.
Vor einer Woche sind wir nach Israel gereist, mussten wider Erwarten nicht in Quarantäne und bereiten uns seitdem wie geplant bis Ende September im Beit Ben Yehuda in Jerusalem auf unsere Freiwilligendienste vor.
Das bedeutet: Kennenlernen der Stadt und der Umgebung, Vorträge, erste Kontaktaufnahme mit den Projektpartnern in Jerusalem, Tel Aviv und Haifa und einen Intensivkurs in Hebräisch. Außerdem sind wir für die Verköstigung und Organisation unserer Gruppe weitgehend selbst verantwortlich, vor allem für das tägliche Essen für 25 Personen. Langweilig ist uns nicht, aber wegen der Entwicklung der Pandemie hier in Israel sind wir beunruhigt.

Die Arbeit in den Projekten soll eigentlich Ende September beginnen, aber durch die stark gestiegenen Coronafälle in Israel plant die Regierung einen erneuten Lockdown, der ab kommenden Freitag 2 oder 3 Wochen lang alle unter häusliche Quarantäne stellen würde. Auch uns. Ob danach die Situation so sein wird, dass alle Freiwilligen in ihren Projekten arbeiten können, bleibt abzuwarten.

Wir - das sind 22 Freiwillige aus Deutschland, die für 1 Jahr in verschiedenen Bereichen in Israel ehrenamtlich arbeiten wollen, im Kinderheim, in der ambulanten Altenbetreuuung, in Altersheimen, im Frauenhaus, in Archiven und Gedenkstätten. Außer mir sind alle jung, gerade mit der Schule oder einer Ausbildung fertig geworden, 2/3 Mädchen, 1/3 Jungen, alle sehr nett und motiviert. Sie werden nach dieser Vorbereitungszeit in Wohngemeinschaften wohnen, ich werde, wie auch einer der ständigen Mitarbeiter, im Beit Ben Yehuda wohnen, wo wir im Team zu Viert arbeiten werden. Ich hoffe sehr, dass die Pandemie so unter Kontrolle gebracht werden kann, dass ich im Laufe der nächsten Monate wie geplant in einem Altersheim arbeiten kann.

Meine Freunde, die in Tel Aviv wohnen, hoffe ich auch bald zu sehen. Eine Freundin lebt dort in einem Altersheim, das zurzeit auch für Besuche und Freiwillige geschlossen ist.

Ich hoffe auf bessere Zeiten und grüße alle ganz herzlich

Martina

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Rundbrief Nr. 2

Guten Tag und Schalom,
ich werde im September nach Israel reisen und für ein Jahr als Freiwillige der „Aktion Sühnezeichen Friedensdienste“ in Jerusalem wohnen und arbeiten.
Durch die Pandemie ist einiges anders: Ich werde nicht wie geplant im Altersheim und im Krankenhaus arbeiten, sondern in Jerusalem im Institut Ben Zvi und in der Internationalen Begegnungsstätte Beit Ben-Yehuda, wo ich auch wohnen werde.

Das Beit Ben-Yehuda ist ein Haus für interkulturelle Begegnungen zwischen Israelis und Menschen aus der ganzen Welt. Es bietet Seminare, Bildungsprogramme, Reisen und Sprachkurse mit der dazugehörigen Unterkunft für Gruppen jeden Alters, Familien oder Einzelpersonen. Dort soll ich an der Entwicklung verschiedener Programme mitwirken, die Bibliothek aufräumen, Gäste betreuen, die hoffentlich bald wieder kommen können, den Garten pflegen … Im Altbau dieses Hauses werde ich in einem Zimmer wohnen. => http://beit-ben-yehuda.org/de/home-german/

Das Institut Ben Zvi, mein 2. Projekt, betreibt Forschung und Vermittlung in zwei Bereichen: Die Geschichte Israels und die Geschichte der jüdischen Gemeinden in islamischen Ländern des Nahen Ostens und in Asien. Ein Dokumentationszentrum des Instituts erforscht die Geschichte der Juden in Nordafrika während des 2.Weltkrieges. Dort werde ich mitarbeiten. => http://www.ybz.org.il/?CategoryID=160

Mein Wunsch, alte Menschen in Israel zu unterstützen, die den Holocaust überlebt haben, lässt sich durch die Pandemie zurzeit nicht realisieren. Falls sich die Situation bessert, wird eine Arbeit im Altersheim oder in der ambulanten Betreuung hoffentlich wieder möglich sein. Abwarten!

Ich bin bei den letzten Vorbereitungen meiner Reise und überlege, was ich alles nicht mitnehme!
Von heute an bis zum 7.9.2020 werden wir Freiwilligen des Jahrgangs 2020/21 von ASF auf unsere Arbeit eingestimmt: Eine Woche lang nehmen wir an einem Vorbereitungsseminar teil, in diesem Jahr: online! Und danach geht die Reise los!
Wenn ihr mehr über ASF wissen wollt, findet ihr hier Informationen:
=> https://www.asf- ev.de/fileadmin/Redaktion/Dateien/Freiwilligendienste/Friedensdienste/patenschaft_2019_12Monate_web.pdf

=> https://www.asf-ev.de

Wenn ihr über mein Jahr in Israel auf dem Laufenden bleiben wollt, kann ich euch gerne meinen Rundbrief zusenden, den ich vorhabe an alle zu senden, die sich für meinen Freiwilligendienst interessieren. Schreibt mir, ob ihr das möchtet.


Macht’s gut, bleibt gesund und fröhlich. Herzliche Grüße, auf Wiedersehen und Schalom
Martina


 

Herbergssuche: Zoom-Andacht von Kindern für Kinder
am 4. Advent, 20.12.2020 um 11:30 Uhr

Schon so lange gab es keinen Familiengottesdienst mehr!

So haben sich Kinder aus der Gemeinde ein Herberggsuche-Anspiel ausgedacht und möchten es im Rahmen einer öffentlichen Zoom-Konferenz zeigen.

Eingerahmt von Liedern und Gebeten soll so eine Andacht von Kindern für Kinder entstehen, die uns auf Weihnachten einstimmen möchte.

Alle sind herzlich eingeladen!
Wählt euch einfach an diesem Sonntag, 20.12.2020 ab 11:20 Uhr über folgenden Link ein: 

https://us02web.zoom.us/j/87868648765?pwd=ei9YWklCNWx4amhxWVZ0d3lEMFVMUT09
Meeting-ID: 878 6864 876
Kenncode: 455133

Einladung Exerzitien Advent2020 ONLINE Plakat

Vergrößern Sie das Bild mit der rechten Maustaste und "Grafik anzeigen/View Image" und sehen Sie den Flyer in groß.

 

Einladung zu den Exerzitien im Advent – dieses Jahr ONLINE!

Nach den guten Erfahrungen während des ersten Lockdowns im März finden die Exerzitien im Advent wieder online statt.

Alle Teilnehmenden erhalten auf dem Postweg ein Begleitheft zugeschickt. Es trägt den Titel: „Nur durch ein Ja. Unterwegs mit Maria“. Anhand dieses Begleitheftes folgen wir Maria auf ihrem Weg nach Bethlehem. Wir  gehen ihren Weg mit und machen dabei unsere eigenen Erfahrungen.

Voraussetzung für die Teilnahme ist  eigentlich nur die Bereitschaft, sich auf diesen Weg und das, was in einem jeden persönlich wirken will, einzulassen. Jeweils Dienstagabends treffen wir uns online zu einem Austausch und stimmen uns auf das Thema der kommenden Adventwoche ein. Jede*r Teilnehmende*r erhält nach der Anmeldung einen Einladungslink zum Videokonferenzraum der Gemeinde. Am besten funktioniert die Einwahl mit einem Notebook oder auch einem Smartphone. An der Technik soll es aber bitte nicht scheitern – wir helfen gerne weiter!

Wir treffen uns Dienstags, 19.30 bis 21.00 Uhr am: 24.11., 1.12., 8.12., 15.12., 22.12.2020.

Eine Teilnahme ist auch dann möglich, wenn nicht alle Abendtreffen wahrgenommen werden können. 

Weitere Informationen und Anmeldung bei Pfarrer Misterek: Tel. 06101-2255 – E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Wort zum Sonntag, 29. November 2020 – 1. Advent

Nur durch ein Ja

erschienen in: Bad Vilbeler Anzeiger, 25.11.2020

Wenn wir die ersten Seiten des Lukasevangeliums lesen, dann begegnen wir auf Schritt und Tritt Menschen, die warten. Da sind Elisabeth und Zacharias, die alle Hoffnung aufgegeben hatten und jetzt auf ihren Sohn warten. Da sind Simeon und Hanna im Tempel von Jerusalem, die ein Leben lang auf den Messias gewartet hatten. Und da ist Maria. Sie empfängt die Zusage, dass sie ein Kind zur Welt bringen wird. Und dann wartet sie. Sie alle sind Menschen, die die Kunst des Wartens lernen. Adventsmenschen. Als sei Warten etwas Schönes?!  

Den Kindern versuchen wir doch die Zeit auf Weihnachten etwas zu verkürzen: mit Adventskranz und Adventskalender. Vor den Seniorenheimen auf dem Heilsberg und in Dortelweil schmücken Kinder dieses Jahr einen Weihnachtsbaum. Sterne, Kugeln, Engel – jeden Adventssonntag kommt etwas Neues dazu! So bereiten wir uns auf das Weihnachtsfest vor, wenn es auch dieses Jahr anders werden wird als gewohnt. Dieser Advent wird ruhiger werden als sonst. Es gibt weniger äußere Vorbereitungen und keine geselligen Treffpunkte. Das ist schade – aber bietet auch die Chance, die Vorbereitungen auf Weihnachten diesmal mehr auf das Innere zu konzentrieren. Wahrzunehmen: Das Warten macht etwas mit mir. Es ist wichtig.

Das lerne ich von den Menschen am Anfang der Weihnachtsgeschichte, besonders von Maria. Der Weg Gottes zu den Menschen ist verbunden mit dieser jungen Frau und ihrer Bereitschaft zum Warten.„Mir geschehe nach Deinem Wort.“ Das sagt sie zu dem Engel, der ihr ankündigt, dass sie Gottes Kind zur Welt bringen wird. Ohne ihr Ja wäre Weihnachten nicht erzählbar. Es ist ein Geschehen abseits von Trubel und Konsum. Es ist Geschehen, das sich im Stillen, im Warten auf Gott ereignet, wo ein Menschenherz sich ganz in Gottes Willen wiederfindet. Es geht jetzt nicht mehr um produzierte Gefühle, sondern um die schlichte Wahrnehmung, was von Gott her in mir lebendig ist.

Das neue Kirchenjahr – es beginnt nicht mit Weihnachten, sondern mit dem Advent. Dahinter steckt die tiefe Weisheit, dass wohl nur derjenige ein Geschenk entgegennehmen kann, der zuvor die Hände öffnet. Deswegen brauchen wir die Adventszeit, dass sie auf unsere innere Haltung abfärbe, damit ich mich empfänglich mache für Gott – durch mein Ja, wie Maria. Um auf das zu warten, zu lauschen, was in mir heranwächst und was Gott durch mich dieser Welt Neues schenken wird.

Eine gesegnete Zeit im Advent – und bleiben Sie in allem bewahrt und zuversichtlich!

Ihr Pfarrer Johannes Misterek

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Erntedank-Gottesdienst auf dem Hof Jacob (An der Ruhebank)

am 27. September 2020, 10.30 Uhr - Innenhof im Freien

Herzliche Einladung zu einem Corona-angepassten Familiengottesdienst im Freien!

Bitte denken Sie an den Mund-Nasen-Schutz und wetterfeste Kleidung.

Zwecks Nachverfolgung von Infektionsketten sammeln wir die Kontaktdaten (Name, Adresse) am Eingang zum Hof.
Bitte bringen Sie diese vorbereitet mit.

Nach dem Gottesdienst kann als „gemeinsames Mittagessen zuhause“ die traditionelle Feuerwehrerbsensuppe in der Dose erworben werden.

Bei „schlechtem“ Wetter (Dauerregen!) werden zwei Gottesdienste in der Kirche angeboten, um 10 und 11 Uhr.