Schutzkonzept für Gemeindeveranstaltungen & Gottesdienste in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
(Fassung vom 21.8.2020)

E v a n g e l i s c h e   K i r c h e n g e m e i n d e   D o r t e l w e i l

G e m e i n d e h a u s   A R C H E

J o h a n n – S t r a u ß – S t r a ß e   1 ,   6 1 1 1 8   B a d   V i l b e l

Grundlage des Hygiene-Konzeptes sind die „Eckpunkte einer verantwortlichen Gestaltung von Gottesdiensten in den Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland“. Zur Umsetzung und Einhaltung dieser Regeln auf Gemeindeebene beschließt der Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde Dortelweil das folgende Schutzkonzept für seine Gottesdienste und sonstigen Veranstaltungen.

1. Prämisse

Der Kirchenvorstand ist sich in der Zeit der Gefährdung seiner besonderen Verantwortung für den Schutz des Lebens und der „Nächsten“ bewusst. Ziel aller im Folgenden beschriebenen Schutzmaßnahmen ist es, Infektionsrisiken zu minimieren, damit Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen nicht zu Infektionsherden werden.

2. Information

Für jede Veranstaltung die im Gemeindehaus ARCHE stattfindet ist ein/e Verantwortliche/r zu benennen, die/der auf die Einhaltung des Schutz- und Raumkonzeptes achtet. Der Verantwortliche trägt sich auf dem entsprechend dafür vorgesehenen Feld in der Anwesenheitsliste ein.

3. Teilnahmebedingungen & Hygienebestimmungen

Es gelten die allgemeinen Hygieneregeln!!

Es gilt das Abstandsgebot. Körperkontakt und physische Nähe bleiben untersagt. Ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern ist einzuhalten. Das Tragen einer Mund-Nase- Bedeckung ist bei Bewegung im Raum verpflichtend. Beim Sitzen auf einem Stuhl kann die Mund-Nasen-Bedeckung abgenommen werden.

Am Eingang steht ausreichend Desinfektionsmittel für die Hände zur Verfügung. Vor und nach jeder Veranstaltung müssen die genutzten Räume sowie die genutzten Gegenstände entsprechend gereinigt werden. Erkrankte Personen werden aufgefordert keine Veranstaltung zu besuchen, um andere Personen nicht zu gefährden.

4. Teilnehmenden-Obergrenze

Die Teilnehmeranzahl ist, abhängig von der jeweiligen Raumgröße, begrenzt. Veranstaltungen sollen nach Möglichkeit im großen Saal des Gemeindehaus ARCHE stattfinden. Bei gutem Wetter ggf. auch auf dem Außengelände des Gemeindehaus ARCHE. Es stehen im großen Saal 40 Plätze zur Verfügung. Im Gruppen- und Jugendraum jeweils 4 Plätze.

Den Platzangaben liegt die 5-Quadratmeter-Regel zugrunde. Ist die Obergrenze erreicht, kann kein Einlass mehr gewährt werden.

Der Einlass zu einer Veranstaltung erfolgt ab 15 Minuten vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung.

Um eventuelle Infektionsketten nachvollziehen zu können muss bei jeder Veranstaltung / bei jedem Gottesdienst eine Anwesenheitsliste geführt werden in der Name, Vorname und Adresse erfasst werden. Diese Liste ist im Gemeindebüro zu hinterlegen und wird dort automatisch nach vier Wochen vernichtet.

Das Betreten und Verlassen des Gemeindehaus ARCHE wird geordnet organisiert. Den Anweisungen der vor Ort zuständigen MitarbeiterInnen ist in jedem Fall Folge zu leisten. Im Gemeindehaus ARCHE werden Sitzplätze im großen Saal durch das gezielte Aufstellen von Stühlen „versetzt“ markiert, mit entsprechendem Abstand zur Seite sowie nach vorn und nach hinten.

Angehörige von zwei Hausständen und Gruppen bis 10 Personen können ohne Mindestabstand zusammensitzen. Nicht möglich ist allerdings, spontane 10erGruppen zu bilden.

Zwischen Personen, die nicht einem gemeinsamen Hausstand angehören, dürfen keine Gegenstände entgegengenommen und anschließend weitergereicht werden.

Die Anzahl der bereit gestellten Stühle überschreitet nicht die Zahl der Personenobergrenze.

Bei Nichtbeachtung macht der Kirchenvorstand von seinem Hausrecht Gebrauch.

Das vorliegende Schutzkonzept wurde vom Kirchenvorstand in der Sitzung am 14. Mai 2020 beschlossen und gilt ab dem 28. Mai 2020 bis auf Weiteres. Das Konzept wurde am 21. August 2020 aktualisiert.
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Bad Vilbel, 21.08.2020                              Johannes Misterek (Pfarrer)

 

Download des Schutzkonzepts für das Gemeindehaus ARCHE als PDF-Datei

Schutzkonzept zur Feier von Gottesdiensten in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
(Fassung vom 21.8.2020)

E v a n g e l i s c h e   K i r c h e n g e m e i n d e   D o r t e l w e i l

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Grundlage des Hygiene-Konzeptes sind die „Eckpunkte einer verantwortlichen Gestaltung von Gottesdiensten in den Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland“. Zur Umsetzung und Einhaltung dieser Regeln auf Gemeindeebene beschließt der Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde Dortelweil das folgende Schutzkonzept für seine Gottesdienste und sonstigen Veranstaltungen.

1. Prämisse

Der Kirchenvorstand ist sich in der Zeit der Gefährdung seiner besonderen Verantwortung für den Schutz des Lebens und der „Nächsten“ bewusst. Ziel aller im Folgenden beschriebenen Schutzmaßnahmen ist es, Infektionsrisiken zu minimieren, damit Gottesdienste nicht zu Infektionsherden werden.

2. Information

Gottesdienste finden seit Juli 2020 wieder regelhaft sonntags um 10:30 Uhr in der Kirche statt.

3. Teilnahmebedingungen

Aufgrund der Nachvollziehbarkeit von eventuellen Infektionsketten ist eine Registrierung der teilnehmenden Person mit Name und Adresse vor dem Beginn des Gottesdienstes in bereitliegende Listen notwendig. Bei der Aufnahme der Kontaktdaten von Personen muss immer über die Einschränkung der Datenschutzrechte informiert werden.

4. Teilnehmenden-Obergrenze

Die Zahl der Plätze pro Gottesdienst ist, abhängig von der jeweiligen Raumgröße, begrenzt.

Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen müssen nur noch 3 Quadratmeter pro Person zur Verfügung stehen.

Es stehen 30 Plätze in der Kirche zur Verfügung. Die Empore bleibt aus organisatorischen Gründen geschlossen.

Ist die Obergrenze erreicht, kann kein Einlass mehr gewährt werden.

Das Betreten und Verlassen der Kirche wird geordnet organisiert.

Die Sitzmöglichkeiten in der Kirche werden entsprechend gekennzeichnet sein.

Die Sitzpolster in der Kirche wurden entfernt, wir bitten daher ggf. ein eigenes Sitzpolster mitzubringen.

5. Hygiene

Es gelten die allgemeinen Hygieneregeln!!

Es gilt das Abstandsgebot. Körperkontakt und physische Nähe bleiben im Gottesdienstraum untersagt. Ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern zum Sitznachbarn ist einzuhalten. Andernfalls müssen geeignete Trennvorrichtungen angebracht werden. Angehörige von zwei Hausständen und Gruppen bis 10 Personen können ohne Mindestabstand zusammensitzen. Nicht möglich ist allerdings, spontane 10erGruppen zu bilden.

Zwischen Personen, die nicht einem gemeinsamen Hausstand angehören, dürfen keine Gegenstände entgegengenommen und anschließend weitergereicht werden.

Am Eingang steht ausreichend Desinfektionsmittel für die Hände zur Verfügung.

Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen ist verpflichtend. Eine Mund-Nasen-Bedeckung kann am Sitzplatz abgenommen werden.

Vor und nach dem Gottesdienst wird der Gottesdienstraum entsprechend gereinigt.

Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen müssen gut sichtbar angebracht sein.

Die Einhaltung der Schutzmaßnahmen durch eine verantwortliche Person muss gesichert sein.

Erkrankte Personen werden aufgefordert, auf mediale Gottesdienste (Internet, Radio, Fernsehen) auszuweichen.

6. Gottesdienstablauf

Auf den Einsatz von Gesangbüchern wird verzichtet. Ggf. liegen Lied-/Ablaufzettel auf den Plätzen aus.

Von allen liturgischen Handlungen, die Berührung voraussetzen, wird im Gottesdienst Abstand genommen.

Auf Singen im Gottesdienst wird wegen der besonders hohen Infektionsrisiken verzichtet.

Die Feier des Abendmahls wird wegen des damit verbundenen Infektionsrisikos bis auf Weiteres ausgesetzt.

Kollekten werden nur am Ausgang mittels einer Spendenbox eingesammelt. Auf den Klingelbeutel, der durch die Bankreihen gereicht wird, wird verzichtet.

Bei Nichtbeachtung macht der Kirchenvorstand von seinem Hausrecht Gebrauch.

Das vorliegende Schutzkonzept wurde vom Kirchenvorstand in der Sitzung am 14. Mai 2020 beschlossen und am 16. August 2020 aktualisiert und gilt bis auf Weiteres.

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Bad Vilbel, 21.08.2020                              Johannes Misterek (Pfarrer)

 

Download des Schutzkonzepts als PDF-Datei

Kirchengemeinde feiert ab Pfingsten wieder Gottesdienste – Zugangsregeln veröffentlicht

Pressemitteilung vom 25.05.2020

Gottesdienste Pfingsten 500px Volland

(Foto: Jörg Volland)

Seit Anfang Mai sind in Hessen Gottesdienstfeiern unter strengen Hygiene-Vorschriften wieder möglich. Voraussetzung für die Feier von Gottesdiensten ist ein umfassendes Raum- und Schutzkonzept, welches in den letzten Wochen erarbeitet wurde. Der Kirchenvorstand hat das Konzept jetzt auf der Homepage und in den Schaukästen veröffentlicht. Ab Pfingstsonntag laden wir nach fast dreimonatiger Pause wieder zum Gottesdienst ein. Personen, die eine ansteckende Krankheit haben, ist der Zugang nicht erlaubt.

Download des Schutzkonzeptes für die Ev. Kirche in Dortelweil als PDF-Datei

Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung erforderlich, damit wir im Ernstfall in der Lage sind, Infektionsketten nachzuvollziehen. Sie können sich hierzu online auf unserer Homepage (https://www.ev-kirche-dortelweil.de/buchungen/) registrieren. Wir bitten darum, primär die Möglichkeit der Online-Anmeldung zu nutzen. Eine Kurzanleitung auf der Homepage erklärt den Anmeldevorgang. Ebenfalls besteht die Möglichkeit sich telefonisch (06101-984741) dienstags von 9 bis 11 Uhr im Gemeindebüro anzumelden. Die persönlichen Daten werden nach drei Wochen wieder gelöscht. Vor der Kirchentür findet eine Einlasskontrolle statt. Aufgrund der geltenden Abstandsregeln finden derzeit 30 Personen in der Kirche einen Platz. Um möglichst vielen Menschen die Teilnahme zu ermöglichen, bieten wir bis auf weiteres zwei 30minütige Gottesdienste an, um 10 und um 11 Uhr.

Aufgrund der erhöhten Ansteckungsgefahr beim Singen ist Gesang im Gottesdienst nicht möglich. Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen ist verpflichtend, Desinfektionsmittel steht am Eingang bereit.Vor und nach den Gottesdiensten werden die Sitzflächen ohne Sitzkissen desinfiziert.

Der Vaterunser-Weg wird Anfang Juni abgebaut. Er hat vor allem in den ersten Wochen der Corona-Krise eine große Resonanz gefunden. Mit dem Pfingstwochenende passen wir das Angebot der „Offenen Kirche“ an. Bis einschließlich 1. Juni (Pfingstmontag) bleibt die Kirche zu den bekannten Zeiten zum stillen Gebet geöffnet. Ab 7. Juni wird die Kirche dann sonntags in der Zeit von 13 bis 19 Uhr offen sein. Das 19.30-Uhr-Läuten, das wir mit Beginn der Corona-Krise für besonders von der Pandemie betroffene Menschen eingeführt haben, wird noch bis  Pfingstmontag weitergeführt. 

Das „Ökumenische Sorgennetz Dortelweil“ organisiert weiterhin Einkaufshilfen und telefonische Gesprächsangebote. Bei einem Hilfebedarf wenden Sie sich bitte an: 0178-4107880 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Für persönliche Gespräche steht Pfarrer Johannes Misterek zur Verfügung (06101-2255).

Der Kirchenvorstand behält sich stets vor, die weitere Ermöglichung von Gottesdienstfeiern, auch kurzfristig, der pandemischen und politischen Entwicklung anzupassen.

Autoren: Corinna Nickoll / Pfarrer Johannes Misterek

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Gebetskerzen (Foto: Nicola Fioravanti, Unsplash)

Wort zum Sonntag "Rogate", 17. Mai 2020

Jede Kerze ein Gebet

erschienen in: Bad Vilbeler Anzeiger, 13./14. Mai 2020

In den letzten Wochen sind wir mit dem Nachbestellen von Kerzen kaum hinterhergekommen. Das Bedürfnis, eine Kerze vor dem Altar anzuzünden, ist groß. Über 250 Kerzen sind es bisher, die Menschen alleine in unserer Kirche in Dortelweil angezündet haben. Und ich denke an die vielen Kerzen in den Wohnungen und an den Fenstern, die uns seit Beginn der Coronakrise begleiten.

Mich berührt der Gedanke, dass jede dieser Kerzen für ein Gebet steht. Hinter jeder Kerze steht ein Mensch, der sich öffnet und sein Anliegen Gott anvertraut: eine Bitte für einen lieben Angehörigen, ein Dankeschön für erfahrenes Gutes oder einfach ein Verweilen in Gottes Nähe. Jede Kerze ein Gebet. So ist in den letzten Wochen eine Gemeinschaft des Gebets entstanden.

Auch wenn es jetzt immer mehr Lockerungen gibt und Normalität langsam zurückkommt: Wünsche ich mir wirklich, dass es wieder wird wie vor der Krise? Haben wir nicht in uns die Kraft der Gemeinschaft gespürt, die uns erfinderisch und kreativ gemacht hat, neue Wege zueinander zu finden? Die Bedürftigkeit des anderen haben wir als unsere eigene Not erkannt und uns solidarisch umeinander gekümmert. Das ist die Kraft der Gemeinschaft – des Gebets! Halten wir diese Flamme lebendig und lassen wir sie noch heller lodern! Diese historische Ausnahmesituation zeigt uns, wie verloren wir sind und unsere Welt, wenn jeder „sein eigenes Ding macht“. Menschsein bedeutet aufeinander angewiesen sein, sich füreinander zu öffnen. Egoisten richten die Welt (und sich selbst) zugrunde. Beterinnen und Beter bauen sie auf, suchen durch Gottes Kraft den Frieden, das Gemeinsame, das Verbindende.

Beten ist nicht etwas Äußerliches, aber wir brauchen Formen, um unsere Sehnsucht, unsere Bedürftigkeit nach Gottes Nähe und Liebe ausdrücken zu können. Wie das Anzünden einer Kerze bereits das Eintreten in das Gespräch mit Gott sein kann. Dazu sind wir eingeladen: im Dialog zu leben. Wenn ich Du sage und wirklich Du meine, dann findet eine wirkliche Begegnung statt, die beide verändert. Die wirkliche Begegnung ist die Kraftquelle, die das Potential zur Veränderung der Welt in sich trägt, zu einem Leben in Gemeinschaft mit Gott und den Menschen.  

Vor einigen Tagen sagte eine Frau beim Verlassen der Kirche: „Ach, wenn ich doch nur beten könnte…“ Da wollte ich ihr antworten: „Ihre Sehnsucht nach Gott ist ja schon Gebet. Auch in der Bibel kommt unsere Gebetsnot zur Sprache.
Und da sagt Paulus: Wir wissen nicht, was wir in rechter Weise beten sollen; der Geist Gottes selber tritt jedoch für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern.“ (Römer 8, 26)

In dieser Zuversicht grüßt Sie herzlich zum Sonntag des Gebets (Rogate),

Pfarrer Johannes Misterek

Bekanntmachung der Ev. Kirchengemeinde Dortelweil:
Gottesdienstliche Zusammenkünfte nicht vor Pfingsten

– Stand 29. April 2020 –

Der Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde Dortelweil hat in seiner Sitzung am 29.04.2020 Folgendes beschlossen:

Aufgrund der aktuellen Situation in Zusammenhang mit dem Corona-Virus ist es nicht ohne Weiteres möglich, wieder Gottesdienste zu feiern. Das Feiern von Gottesdiensten ist an strenge Hygiene-Vorschriften gebunden. So ist die Kirchengemeinde beispielsweise dazu verpflichtet, ein Schutz- und Raumkonzept zu erstellen. Dieses muss durch den Kirchenvorstand verabschiedet werden. Die Erstellung eines sachgerechten umfassenden Konzepts bedarf einer gründlichen Vorbereitung und nimmt entsprechend Zeit in Anspruch.

Daher hat sich der Kirchenvorstand dazu entschieden, im Mai 2020 noch keine Gottesdienste zu feiern. Der Kirchenvorstand strebt an, ab dem Pfingstwochenende wieder Gottesdienste zu feiern, sofern es die Entwicklung der Corona-Pandemie und daraus folgende politische Entscheidungen möglich machen.

Mit dieser Entscheidung, zunächst auf gottesdienstliche Zusammenkünfte zu verzichten, wollen wir unseren Beitrag zum Schutz unserer Mitmenschen leisten und tragen als Kirchengemeinde solidarisch die gesamtgesellschaftlichen Einschränkungen mit.

In den letzten Wochen der Krise haben wir in veränderter Form Gemeinschaft miteinander erlebt und Halt und Trost durch Gottes Wort erfahren. Diese neu entstandenen Formen wollen wir weiterführen. Dazu gehören die Angebote der offenen Kirche, des Vaterunser-Weges rund um die Kirche sowie der Hör‘ mal-Glaubensimpulse (zu finden hier auf der Webseite unter "Hör' Mal"). Wir laden Sie herzlich dazu ein.

Die Kirche ist täglich für Sie geöffnet:

Montag – Freitag in der Zeit von 15:00 – 19:00 Uhr.
Samstag, Sonntag & an Feiertagen in der Zeit von 13:00 – 19:00 Uhr.

Unser ökumenisches Sorgennetz Dortelweil organisiert weiterhin Einkaufshilfen und telefonische Gesprächsangebote. Bei einem Hilfebedarf wenden Sie sich bitte an: 0178-4107880 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir helfen gerne!

Für seelsorgerliche Gespräche steht Pfarrer Johannes Misterek gerne zur Verfügung (06101-2255
oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Bleiben wir zuversichtlich! Und schöpfen wir Hoffnung aus dem Vertrauen, dass der Geist Gottes uns führt und leitet – auch und gerade durch diese schwierige Zeit. Und bleiben wir solidarisch, wie uns der Spruch für den Monat Mai ermuntert:

Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat! (1. Petrus 4,10)

Der Kirchenvorstand

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Kinder bemalen Hoffnungssteine
Fotos: Katrin Rudert

„Einfach mal Danke sagen“ - Kinder bemalen Hoffnungssteine für Bad Vilbeler Alltagshelden

Pressemitteilung - erschienen in: Bad Vilbeler Anzeiger, 6.5.2020.

Die evangelische Kirchengemeinde Dortelweil lädt alle Bad Vilbeler Kinder ein, Hoffnungssteine für unsere lokalen Corona Alltagshelden zu bemalen.

Mit dieser Aktion soll einfach mal ein Dankeschön an Polizisten, Feuerwehrleute, Ärzte, Rettungssanitäter und Altenpfleger gehen, die unermüdlich ihrem Job nachgehen während der Corona Krise.

Die Steine dürfen von den Kindern bemalt werden mit Motiven oder Sprüchen und werden vor der evangelischen Kirche Dortelweil in der Obergasse 22 und vor dem Gemeindehaus ARCHE in der Johann-Strauß-Str.1 in Boxen eingesammelt.

Die Steine werden dann in den nächsten Wochen an unsere Bad Vilbeler Alltagshelden übergeben. Sie sollen als Anerkennung und als Glücksbringer ein bisschen Freunde in den stressigen Arbeitsalltag bringen. Und gleichzeitig haben unsere Kinder eine kreative Beschäftigung für zu Hause.

Autorin: Stefanie Schneider.

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Kreative Ideen stärken Zusammenhalt in Corona-Zeit

 Pressemitteilung - veröffentlicht am 22.4.2020, in: Frankfurter Neue Presse

Das Besuchsverbot stellt die Menschen, die in Pflegeheimen leben und arbeiten, vor eine schwere Situation.

Um ein Zeichen der Verbundenheit zu setzen, hatten engagierte Mütter aus Dortelweil und der ev. Kirchengemeinde eine kreative Idee: Unter dem Motto „Wir denken an Euch“ wurden kurz vor Ostern Kinder eingeladen, für die Bewohner*innen des AGO-Seniorenheims Bilder als Ostergeschenk zu malen. Über 60 Bilder wurden  im Laufe der Karwoche in die eigens dafür aufgestellten Briefkästen geworfen.

Für die Übergabe der Bilder haben sich die Verantwortlichen von Seniorenheim und der ev. Kirchengemeinde etwas Besonders einfallen lassen und spontan eine Osterandacht organisiert, Corona-bedingt ganz anders als sonst. „Diese Andacht sollte ein Zeichen des Miteinanders und der Hoffnung werden. Und das ist auch gelungen“, sagte Sandra Neuhaus vom Sozialen Dienst, die zusammen mit Pfarrer Misterek diese ungewöhnliche Idee in die Tat umsetzte.

Viele Bewohner*innen folgten der Einladung und nahmen von Balkonen und Fenstern an der  Andacht im Innenhof teil.
Der Ruf „Frohe Ostern!“ erfüllte die Luft. Sabine und Rainer Wagner gaben der Osterhoffnung musikalisch Ausdruck und sangen bekannte Osterchoräle, die von der Posaune begleitet wurden.

Hanna, sieben Jahre alt, die sich an der Malaktion beteiligt hatte, rief den Bewohner*innen durch ein Mikrofon zu: „Wir denken an Euch!“ Pfarrer Misterek erinnerte an die Ostergeschichte, die von einem Gott erzähle, den Menschen mitten in ihrer Angst und Sorge lebendig erfahren. Gemeinsam wurde ein kurzes Gebet gesprochen. Zum Abschluss dieser besonderen Andacht wurden die fröhlichen, bunten Bilder der Kinder überreicht. Sandra Neuhaus und Gitty Ulbrich vom Sozialen Dienst haben die Bilder im Haus verteilt. Manche Bewohner haben sich ein Bild ausgesucht und es in ihr Zimmer gehängt, andere Bilder schmücken die Tagesräume. Die Ehrenamtlichen des kirchlichen Besuchsdienstes  übernehmen Telefon-Patenschaften mit den Bewohnern um die fehlenden Besuche zu ersetzen.

Dieses Osterfest in Corona-Zeiten hat überall ganz eigene Spuren hinterlassen. Die Kirchengemeinde freut sich sehr, dass in der Karwoche und an Ostern mehr als 300 Menschen das Angebot angenommen haben und die ev. Kirche in Dortelweil und den Vaterunser-Gebetsweg an der Kirche besuchten. „Viele haben von der Einladung Gebrauch gemacht und das Osterlicht von der Osterkerze mit nach Hause genommen“, berichtet Küster und Kirchenvorsteher Matthias Kallmeyer. Die große Resonanz und das Bedürfnis nach Besinnung vieler Menschen führt dazu, dass die Kirche auch nach Ostern geöffnet bleibt.

Auch die Aktion  „Vilbelei“  geht weiter: bunt angemalte  Steine als Zeichen der Hoffnung und Aufmunterung. Wer mag kann seine Fundstücke an der Dortelweiler Kirche als Reihe oder Schlange auslegen, bisher liegen 69 Stück auf der Wiese.

Die neuen Öffnungszeiten der Kirche sind: Montag bis Freitag von 15 bis 19 Uhr und am Wochenende und an Feiertagen  von 13 bis 19 Uhr. Viele Engagierte ermöglichen es, dass die offene Kirche durchgehend von eine/r Mitarbeiter*in betreut ist. Während sich die besondere geistliche Bedeutung der Kirche in der Krisenzeit zeigt, arbeitet der Kirchenvorstand weiterhin an der Realisierung des barrierefreien Zugangs. Alle Genehmigungen für das Bauvorhaben wurden erteilt, sodass die Umsetzung nun für die Zeit der Sommerferien terminiert wurde. 

Das „Ökumenische Sorgennetz Dortelweil“ organisiert weiterhin Einkaufshilfen und telefonische Gesprächsangebote. „Allerdings“, so stellt Kirchenvorsteherin Tamara Mews fest, die für die Initiative verantwortlich ist, „hält sich die Nachfrage in Grenzen. Die Menschen können sich weiterhin an uns wenden. Wir helfen gerne!“ Bei einem Hilfebedarf wenden Sie sich bitte an: 0178-4107880 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Für persönliche Gespräche steht Pfarrer Johannes Misterek gerne zur Verfügung (06101-2255).

Autoren: Corinna Nickoll, Pfarrer Johannes Misterek 

Bilder: Sandra Neuhaus (AGO-Seniorenheim), Stefanie Schneider (Hoffnungssteine)