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Leitbild der Gemeinde

In unserer Gemeinde sollen Menschen Gottes Liebe erfahren und zum Mitgestalten eingeladen werden

Gottes Liebe erfahren: Das Hohelied der Liebe

Christlich von Gott reden heißt von der Mitte des Evangeliums her von der Liebe reden. Konkret-anschaulich-wirkkräftig ist die Liebe Gottes für uns in Jesus Christus in die Geschichte eingegangen. In der Kraft des Heiligen Geistes kommt sie auch in die Gegenwart unseres Lebens als Einzelne und in der Kirche. Wir erkennen die Liebe Gottes an ihren Früchten unter uns. Der Apostel Paulus schreibt in dem Hohelied der Liebe (in 1. Korinther 13), welche Früchte das sind, die geschenkt und zugleich erstrebt werden: Die Liebe ist geduldig, freundlich, rücksichtsvoll, wahrhaftig, verzeihend, sie trägt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles. In unserem Bemühen um ein Leben aus dem Geist Christi wollen wir der Liebe Gottes unter uns Raum geben, sie an uns selbst erfahren und anderen durch uns weitergeben. (M. Gärtner)

Gottes Liebe erfahren: Schritte zum eigenen Glauben

Um Gottes Liebe zu erfahren, müssen wir einen eigenen Beitrag leisten: wir müssen uns öffnen und auf Gott zugehen. Das Leitbild kann uns hier eine Hilfe sein, indem es acht Schritte dazu aufzeigt: Vom Evangelium hören; den Glauben anderer wahrnehmen und miterleben; sich einlassen auf eigene neue Erfahrungen; Kontakt zu Glaubenden und zu Gott suchen; Gott im Leben einen Platz geben; erkennen: Gott hat mich zuerst geliebt; sich zum Glauben entscheiden; den Glauben leben. Mir ist wichtig, dass wir die Schritte auf diesem Weg mit all unseren Zweifeln gehen und wahrnehmen, dass Gott da ist und er uns von Anbeginn an liebt. Somit bilden diese Schritte wohl den persönlichsten Teil unseres Ge-meindeleitbildes. (Rainer Hahn)

Zum Mitgestalten einladen: Wie Mitarbeit attraktiv wird

Ein jeder von uns hat persönliche Gaben, Interessen, berufliche Fähigkeiten und geistliche Gaben, die er/sie in unsere Gemeinde einbringen kann und darf. Hierfür soll eine klare Aufgabenbeschreibung und ein eindeutiger zeitlicher Rahmen beschrieben werden. Dies fordert die Eigenverantwortung fur übernommene Aufgaben. Bei der Übernahme einer Aufgabe in der Gemeinde soll eine offentliche Beauftragung, z. B. im Rahmen eines Gottesdienstes stattfinden. Wenn jemand eine Tätigkeit beenden möchte, soll eine angemessene Verabschiedung erfolgen. Niemand muss/soll eine Tatigkeit auf "ewig" ubernehmen. (Manuela Friedländer)

Zum Mitgestalten einladen: Felder der Gemeindeentwicklung

In den Feldern der Gemeindeentwicklung sollen die Mitarbeitenden Leitung im Team und eine gute Begleitung erfahren. Dazu gehört, dass sie die Angebote gemeinsamen geistlichen Lebens kennen lernen. In der Darstellung der Gemeindefelder legen wir Wert auf klare Strukturen. Mit zeitgemäßen Gottesdiensten und passenden Gruppenangeboten wollen wir zum Glauben einladen. Ohne Pflege von Beziehungen wird es kein lebendiges Gefüge des Mitgestaltens geben können. (M. Gärtner)